22.11.2019, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Bildung

Stiftung Mercator gibt Empfehlungen für bessere Integration geflüchteter Kinder in NRW-Schulen

Essen (idr). Um die Integration zugewanderter und geflüchteter Kinder in den Unterricht erfolgreich zu gestalten, muss an den NRW-Schulen noch einiges verbessert werden. Das ist das Fazit eines Kurzgutachtens der Stiftung Mercator, das heute (22. November) präsentiert wurde. Handlungsbedarf gebe es vor allem bei der personellen Ausstattung der Schulen in sozial herausfordernden Lagen, bei der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte und bei der Vernetzung mit außerschulischen Unterstützungsangeboten. Kritisch sei zudem der Mangel an Unterrichtsräumen.

Einen Ansatz zur Minderung des Lehrermangels in NRW sieht die Stiftung Mercator darin, zugewanderte Lehrkräfte für den Unterricht zu gewinnen. Lehrerinnen und Lehrer an Schulen in sozial herausfordernden Lagen könnten auch eine Zulage bekommen. Auch könnte Personal aus dem offenen Ganztag, aus Initiativen oder der Kinder- und Jugendhilfe einbezogen werden, um die Lehrer zu entlasten.

Infos: www.stiftung-mercator.de

Pressekontakt: Stiftung Mercator, Bereich Integration, Dr. Susanne Farwick, Telefon: 0201/2452236, E-Mail: susanne.farwick@stiftung-mercator.de

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