01.10.2019, Metropole Ruhr, NRW, Umwelt, Verkehr

Wegen der Dürrefolgen: Straßen.NRW stockt Zahl der Baumkontrolleure auf

Gelsenkirchen (idr). Straßen.NRW schafft 29 neue Stellen für Baumkontrolleure. Damit reagiert der Landesbetrieb in Gelsenkirchen auf die Auswirkungen von zwei Dürre-Sommern in Folge. Die Trockenheit und die damit verbundene Zunahme von Schädlingen hätten Eschen, Buchen, Birken und vor allem Fichten geschädigt, so Straßen.NRW. Dies stelle die Streckenkontrolleure der Meistereien vor neue Herausforderungen.

Der Landesbetrieb erfasst und dokumentiert regelmäßig den Zustand von 290.000 Einzelbäumen, die im Baumkataster verzeichnet sind. Vor allem Bäume, die im Fallbereich zum Straßenrand stehen, werden geprüft. Grundsätzlich wurde das Straßenbegleitgrün in den vergangenen Jahren so umgebaut, dass große Bäume seltener direkt am Fahrbahnrand stehen. Stattdessen wird auf einen mehrstufigen Aufbau vom Grasstreifen am Straßenrand über Büsche bis zu Bäumen im hinteren Böschungsbereich geachtet.

Infos: www.strassen.nrw.de

Pressekontakt: Straßen.NRW, Susanne Schlenga, Telefon: 0209/3808-333, E-Mail: kommunikation@strassen.nrw.de

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