13.09.2019, Soziales, Metropole Ruhr

Fast ein Drittel der Kinder in Tagesbetreuung im Ruhrgebiet hat einen Migrationshintergrund

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Im Ruhrgebiet waren im März 159.728 Kinder unter sechs Jahren in einer Tagesbetreuung. Wie die Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW errechnet haben, hatten davon 51.556 oder 32,3 Prozent mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde (2018: 32,9 Prozent). Der Anteil der Kinder, in deren Familien zu Hause überwiegend nicht Deutsch gesprochen wird, stieg im Jahresvergleich leicht von 29,6 auf 30,1 Prozent.

In Gelsenkirchen (51,6 Prozent) hatte im März etwa jedes zweite betreute Kind mindestens ein Elternteil ausländischer Herkunft. Bei den Familien, die sich zu Hause überwiegend nicht in Deutsch unterhalten, wiesen die Städte Duisburg (43,6 Prozent) und Gelsenkirchen (43 Prozent) landesweit die höchsten Quoten auf.

Infos: www.it.nrw

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6660, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de; RVR, Karim Taibi, Telefon: 0201/2069-239, E-Mail: taibi@rvr.ruhr

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