18.09.2019, Bottrop, Essen, Metropole Ruhr, Politik

Regionaldirektorin: Neue Zeitplanung beim RVR bedeutet keinen Stillstand / Regionalplanänderungsverfahren werden verstärkt bearbeitet

Essen/Metropole Ruhr (idr). Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in seiner heutigen Sitzung (18. September) über den angepassten Zeitplan für die Aufstellung des Regionalplans Ruhr diskutiert. Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel machte deutlich, dass der neue Zeitplan keinen Stillstand bedeutet: "Die Metropole Ruhr bleibt in Sachen Planung weiter handlungsfähig. Der RVR wird neben der Erarbeitung des einheitlichen Regionalplans für das gesamte Ruhrgebiet verstärkt die Regionalplanänderungsverfahren der Kommunen durchführen."

Oberbürgermeister Bernd Tischler fasst die Diskussion zusammen: "Der Planungsausschuss beim Regionalverband Ruhr sendet ein starkes Signal an die Kommunen im Ruhrgebiet. Wichtige Investitionsentscheidungen bei Gewerbeansiedlung, Bauvorhaben und Klimaschutz können auch in naher Zukunft durch entsprechende Regionalplanänderungsverfahren getroffen werden. Damit haben die Städte weiter Planungssicherheit."

Die Vertreterin der Landesplanungsbehörde, Dr. Alexandra Renz, hat in der heutigen Sitzung bekräftigt, den RVR im Verfahren zu unterstützen. In Kürze werden entsprechende Gespräche mit dem zuständigen Ministerium geführt.

Am vergangenen Freitag hatte der RVR bekannt gegeben, dass der Regionalplan Ruhr nicht im Sommer 2020, sondern in der ersten Hälfte der neuen Wahlperiode fertig gestellt und verabschiedet werden kann. Die inhaltliche Sichtung der eingegangenen 5.000 Stellungnahmen aus dem öffentlichen Beteiligungsverfahren und eine zweite Offenlage führten zu dieser Entscheidung.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

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