03.04.2020, Soziales, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

IAT entwickelt quartiersbezogenen Ansatz zur digitalen Inklusion Älterer

Gelsenkirchen (idr). Kontakt ist derzeit virtuell: Telefonkonferenzen und Videoanrufe ersetzen persönliche Treffen. Wie man auch denen zur digitalen Teilhabe verhelfen kann, die bisher abgehängt wurden, erforscht das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen.

Wie man zum Beispiel ältere Menschen einbindet, wird im Projekt "DigiQuartier - Digitalisierung in der Pflege als Chance für eine alters- und behindertengerechte Quartiersentwicklung in der Emscher-Lippe-Region" des Kreises Recklinghausen erprobt. Hier versuchen die Organisatoren, den praktischen Nutzen der Technik über regelmäßige offene Gruppenangebote mit Sachinput und Trainingsanteilen sowie einer begleitenden individuellen Beratung zu vermitteln.

Vorreitercharakter hat die "Bücherei der Dinge": Die Bibliothek bietet dabei z.T. relativ kostspielige Geräte, die für ältere Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Eingebunden wird auch ein Quartiersmanager als Ansprechpartner vor Ort.

Weitere Informationen: www.digi-quartier.de

Pressekontakt: IAT, Michael Cirkel, Telefon: 0209/1707-344, E-Mail: cirkel@iat.eu; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Claudia Braczko, Telefon: 0209/1707-176, E-Mail: braczko@iat.eu

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