29.04.2020, Metropole Ruhr, Städtebau, Wirtschaft

Preise für Wohneigentum und Mieten: Essen und Dortmund führen Ruhrgebietsranking an

Metropole Ruhr (idr). Essen und Dortmund sind die Ruhrgebietsstädte mit den höchsten Immobilien- und Mietpreisen. Das geht aus dem Preisspiegel NRW-Wohnimmobilien 2020 des Immobilienverbands Deutschland IVD West hervor.

Für eine Eigentumswohnung mittlerer Wohnlage zahlen Käufer in Dortmund durchschnittlich 1.630 Euro je Quadratmeter, es folgen Essen mit 1.500 sowie Bochum mit 1.450 Euro/Quadratmeter. In Gelsenkirchen liegt der Quadratmeterpreis hingegen im Schnitt nur bei 995, in Bottrop bei 840 Euro/qm. Auch bei freistehenden Eigenheimen liegt Dortmund im Ruhrgebietsvergleich mit 425.000 Euro noch vor Essen (415.0000 Euro) ganz vorne.

Bei den Preisen für Baugrundstücke müssen Bauherren in Essen mit 530 Euro mit Abstand die höchsten Quadratmeterpreise in der Metropole Ruhr zahlen. Dortmund liegt mit 430 Euro auf Platz zwei, es folgt Bochum mit 400 Euro. In Oberhausen und Bottrop kosten Grundstücke hingegen nur 245 bzw. 230 Euro je Quadratmeter.

Wer eine Wohnung mietet, muss in Essen besonders tief in die Tasche greifen. 8,35 Euro/Quadratmeter kostet dort die Netto-Kaltmiete für eine Wohnung mit mittlerem Wert. Zweitteuerste Stadt für Mieter ist Unna mit 7,50 Euro je Quadratmeter vor Dortmund (7,10 Euro). Deutlich günstiger werden Wohnungen in Gelsenkirchen (5,55 Euro) und Duisburg (5,20 Euro) vermietet.

Infos: www.ivd-west.net

Pressekontakt: IVD West, Joerg Utecht, Telefon: 0221/951497-14, E-Mail: utecht@ivd-west.net

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