14.04.2020, Medizin, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Ruhr-Universität Bochum und Knappschaftskrankenhaus drucken Gesichtsschutz

Bochum (idr). Die Ruhr-Universität Bochum und das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum stellen mit 3D-Druckern Gesichtsschilde und Atemschutzmasken her. Sie wollen vorbereitet zu sein, falls die Zahl der zu behandelnden Coronapatienten stark steigen sollte. Die Schutzausrüstungen basieren auf frei im Internet verfügbaren Druckvorlagen.

Während die Gesichtsschilde sich im Alltag bereits als praktikabel erwiesen, müssen die Atemschutzmasken noch getestet werden. Produziert wird das Maskenstück, das über Nase und Mund gestülpt wird. Dieses wird mit einem an der Uni konzipierten Adapter an kommerziell erhältliche Filter angeschlossen. So kann eine Maske von dem gleichen Träger mehrmals verwendet werden, nur die Filter müssen regelmäßig getauscht werden.

Pressekontakt: Knappschaftskrankenhaus, Dr. Mortimer Gierthmühlen, Telefon: 0234/29980255, E-Mail: mortimer.gierthmuehlen@rub.de; Ruhr-Universität Bochum, Makerforum, Dirk Hansmeier, Telefon: 0234/32-29541, E-Mail: dirk.w.hansmeier@uv.rub.de, Prof. Dr. Bernd Kuhlenkötter, Telefon: -26310, E-Mail: kuhlenkoetter@lps.rub.de

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