09.04.2020, Dortmund, Duisburg, Essen, Hamm, Oberhausen, Metropole Ruhr, Bildung, Umwelt

RVR und Partner starten ein außerschulisches Bildungsprojekt zur Industrienatur

Essen/Metropole Ruhr (idr). Industrienatur als grünes Klassenzimmer: Der Regionalverband Ruhr (RVR), die Ruhr-Universität Bochum, die Bergische Universität Wuppertal und die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet werden fünf außerschulische, quartiersnahe Lern- und Erlebnislabore in der Metropole Ruhr aufbauen. Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen und Jahrgänge erkunden hier mit Experimenten und Projekten die Industrienatur der Region.

Ziel ist es, diese spezielle Stadtnatur des Ruhrgebiets kennen, wertschätzen, pflegen und erhalten zu lernen. "Jungen Menschen unabhängig von Herkunft, Bildung und Einkommen die Möglichkeit zu eröffnen, die grüne Infrastruktur der Metropole Ruhr und ihren Beitrag zum Klimaschutz zu erfahren, ist uns ein wichtiges Anliegen," so Nina Frense, Beigeordnete des Bereichs Umwelt beim RVR. "Biodiversität, Inklusion und Interkultur werden bei diesem Bildungsprojekt für nachhaltige Entwicklung ganz eng miteinander verzahnt."

Die fünf außerschulischen Lern- und Erlebnislabore sollen im Landschaftspark Duisburg-Nord, im Gleispark Frintrop in Oberhausen, an der Eickwinkelhalde in Essen, an der Kokerei Hansa in Dortmund und an der Halde Sachsen in Hamm entstehen. Diese Areale sind schon jetzt Standorte der Route Industrienatur und befinden sich überwiegend im Eigentum des RVR. Auf den Flächen werden Container errichtet, durch die als Lernlabore vor Ort Experimente durchgeführt werden können.

Begonnen wird in der ersten Projektphase mit maximal zehn Stützpunktschulen an den Standorten in Essen und Hamm. Im Laufe des Projektes sollen bis zu 35 Schulen mit über 3.000 Schülerinnen und Schülern teilnehmen können.

Das Projekt ist auf 4,5 Jahre bzw. 5 Schuljahre angelegt und wird gefördert mit Mitteln des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zu 75 Prozent und des Landesumweltamtes (12,5 Prozent) sowie des RVR (12,5 Prozent). Es stehen insgesamt rund 2,75 Millionen Euro zur Verfügung.

Weitere Infos unter www.rvr.ruhr und www.bfn.de

HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die ausführliche Presseinformation finden Sie unter www.presse.rvr.ruhr.

Pressekontakt: RVR, Projektentwicklung Grüne Infrastruktur, Brigitte Brosch, Telefon: 0201/2069-734, E-Mail: brosch@rvr.ruhr; RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail; klask@rvr.ruhr

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