04.08.2020, Medizin, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Dortmunder Forscherteam untersucht Auswirkung von Stress auf Immunzellen

Dortmund (idr). Stress kann uns anfälliger für Infektionen oder Krebserkrankungen machen. Warum das so ist, erforschen derzeit Immunologinnen und Immunologen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo). Konkret befasst sich die Forschergruppe damit, wie eine Gruppe von Botenstoffen, die bei der "Kampf-oder-Flucht-Reaktion" des Körpers mitwirkt, die Funktion von Immunzellen beeinflusst.

Nerven- und Immunsystem des menschlichen Körpers stehen in Wechselwirkung. So können uns zum Beispiel dauerhafter Stress oder seelische Probleme krank machen, akuter Stress etwa vor einer Prüfung kann das Immunsystem aktivieren. Beide Formen untersucht das Team in seinen Auswirkungen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt für die kommenden drei Jahre.

Pressekontakt: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo), Pressestelle, Eva Mühle, Telefon: 0231/1084-239, E-Mail: muehle@ifado.de; Forschungsabteilung Immunologie, Prof. Dr. Carsten Watzl, Telefon: -233, E-Mail: watzl@ifado.de

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