14.08.2020, Soziales, Metropole Ruhr, Vermischtes

Geburtenziffer in der Metropole Ruhr ist gestiegen

Metropole Ruhr (idr). Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in der Metropole Ruhr ist gestiegen. In der überwiegenden Zahl der Städte und Kreise der Region bleibt die Geburtenziffer aber unter dem Landesdurchschnitt. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistik-Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW. Das hat jetzt Geburtenzahlen zwischen 2009 und 2019 veröffentlicht.

In allen Städten und Kreisen des Ruhrgebiets ist die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau im Alter von 14 bis 49 Jahren seit 2009 kontinuierlich angestiegen. Mit 1,81 Kindern pro Frau im Jahr 2019 liegt Hagen auf Platz 1 aller NRW-Städte und -Kreise. 2009 lag die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau dort noch bei 1,35. Gelsenkirchen mit 1,74 Kindern (2009: 1,46) und der Kreis Recklinghausen mit 1,67 Kindern (2009: 1,32) folgen auf den Rängen 9 und 17.

In den meisten Kommunen der Metropole Ruhr liegt die Zahl der Kinder pro Frau jedoch unterhalb des Landesdurchschnitts: Zehn der 15 Städte und Kreise im Ruhrgebiet landen in der unteren Hälfte der NRW-Rangliste. Während die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau im landesweiten Durchschnitt bei 1,56 liegt, erreicht Ruhrgebiets-Schlusslicht Bochum nur einen Wert von 1,31 (NRW-Rang 52).

Ebenfalls auf den hinteren Plätzen zu finden: Essen (1,51 Kinder; Rang 44) und Dortmund (1,51 Kinder; Rang 45). In mehr als der Hälfte der Städte und Kreise des Ruhrgebiets war die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau zudem im Jahr 2019 niedriger als im Vorjahr. Besonders starke Rückgänge (um jeweils 0,09) hatten Gelsenkirchen und Bochum zu verzeichnen, die höchsten Zuwächse (um jeweils 0,05) Herne und Bottrop.

Infos unter www.it.nrw.de

Pressekontakt: RVR, Ann-Kristin Marx, Telefon: 0201/2069-434, E-Mail: marx@rvr.ruhr; IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6661, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

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