14.08.2020, Metropole Ruhr, Städtebau, Vermischtes

Gelsenkirchen beteiligt sich an der Markterkundung für den Neubau der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung

Gelsrenkirchen (idr). Die Stadt Gelsenkirchen bringt sich als Standort für den Neubau der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung ins Gespräch. Mit einem Entwurf für das Gelände der ehemaligen Polizeistation und des Zentralbades beteiligt sich die Stadt an der Markterkundung des Landes NRW. Bisher beheimatet Gelsenkirchen Hochschulleitung und Zentralverwaltung der Einrichtung. An der Hochschule werden an bislang zehn Studienorten (Aachen, Bielefeld, Duisburg, Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Köln, Münster und Mülheim an der Ruhr) rund 13.000 Studierende der Polizei, der Landesverwaltung, der Kommunalverwaltung und der Rentenversicherung ausgebildet.

Der Gelsenkirchener Entwurf sieht in der Innenstadt ein kombiniertes sechsgeschossiges Gebäudeensemble mit einem großen Atrium und einer elfgeschossigen Landmarke vor. Neben der Hochschule soll der neue Gebäudekomplex auch den Neubau des Zentralbades und eine Kindertagesstätte beherbergen.

Als Standort für die Hochschule kommen nur Dortmund, Bochum, Herne und Gelsenkirchen in Frage. Benötigt wird ein Bau mit rund 20.000 Quadratmetern Fläche, in dem sowohl der Lehrbetrieb der bisherigen Standorte Herne, Dortmund, Hagen und Gelsenkirchen als auch die bislang in Gelsenkirchen-Ückendorf beheimatete Hochschulleitung und Zentralverwaltung untergebracht werden können. Das Land NRW würde das Gebäude voraussichtlich für 20 Jahre anmieten. Eine Inbetriebnahme ist zum zum 1. September 2025 angedacht.

Pressekontakt: Stadt Gelsenkirchen, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Martin Schulmann, Telefon: 0209/169-2374, E-Mail: presse@gelsenkirchen.de

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