19.08.2020, Metropole Ruhr, Tourismus

Tourismus im Ruhrgebiet von der Corona-Pandemie schwer getroffen

Metropole Ruhr (idr). Der Tourismus in der Metropole Ruhr zeigt sich im ersten Halbjahr 2020 durch die Corona-Pandemie schwer angeschlagen und krisengebeutelt. Das zeigen aktuelle Zahlen des Landesamtes IT.NRW. Grund zur Hoffnung gibt es laut Ruhr Tourismus trotzdem.

Betrachte man die Zahl der Ankünfte und Übernachtungen in der Metropole Ruhr von Januar bis Juni 2020 insgesamt, so zeige sich hier ein deutliches Minus von 54 Prozent bzw. 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, so die RTG. Somit liegen hier die Werte auf NRW Landes-Niveau. Noch deutlicher wird der Negativeffekt bei Betrachtung der Ankünfte und Übernachtungen ausländischer Gäste. Bei bislang insgesamt 136.457 Ankünften und 276.579 Übernachtungen in 2020 entspricht dies einem Minus von 61 Prozent bzw. 59 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019.

Auch der Monat Juni verzeichnet im Vorjahresvergleich einen Verlust von 64 Prozent bei den Ankünften und 59 Prozent bei den Übernachtungen. Doch der direkte Vergleich zum Vormonat Mai, in dem langsam die ersten Lockerungen durch entsprechende Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen möglich waren, lässt einen kleinen aber deutlichen Aufwärtstrend erkennen: Denn waren es im Mai noch 62.950 Gästeankünfte und 178.656 Übernachtungen in der Metropole Ruhr, beliefen sich diese im Juni bereits auf 141.879 Ankünfte und 322.566 Übernachtungen – ein Zuwachs also von 125 bzw. 80 Prozent. Die Ankünfte von Gästen aus dem Ausland verdreifachten sich beinahe auf 13.901, bei einer Verdopplung der Übernachtungen auf insgesamt 28.832.

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Jan Pass, Telefon: 0208/89959168, E-Mail: j.pass@ruhr-tourismus.de

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