25.08.2020, Soziales, Metropole Ruhr

Zahl der Scheidungen im Ruhrgebiet rückläufig

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). 9.663 Paare im Ruhrgebiet ließen sich 2019 scheiden, 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit fällt der prozentuale Rückgang der Scheidungen in der Metropole Ruhr noch etwas höher aus als landesweit (NRW: -2,3 Prozent). Das hat das Statistikteam des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW errechnet.

Dabei gab es in sieben der 15 kreisfreien Städte und Kreise der Region gegen den allgemeinen Trend eine Zunahme der Scheidungen; die höchste davon in Mülheim an der Ruhr (7,3 Prozent) und Essen (6 Prozent). Den stärksten Rückgang verzeichneten Duisburg (-13,9 Prozent), Gelsenkirchen und Dortmund (je -7,7 Prozent).

Insgesamt 8.497 minderjährige Kinder waren von einer Scheidung der Eltern betroffen. Paare mit minderjährigen Kindern machten dabei etwas weniger als die Hälfte aller Scheidungsfälle (49,7 Prozent) aus. In rund 53,5 Prozent der Fälle wurde das Scheidungsverfahren von der Frau beantragt.

Infos: www.it.nrw

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6661, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de; RVR, Ann-Kristin Marx, Telefon: 0201/2069-434, E-Mail: marx@rvr.ruhr

Zurück zur Übersicht