02.01.2020, Soziales, Verkehr, Vermischtes, Wirtschaft

Zahl der Auspendler im Kreis Unna sank in 25 Jahren um 6,4 Prozent

Kreis Unna (idr). Zwischen Wohnen und Arbeit liegt für viele Menschen im Kreis Unna die Kreisgrenze. Doch die Zahl der Pendler unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die für die Arbeit den Kreis verlassen, sank zwischen 1993 und 2018 um 5.057 oder 6,4 Prozent auf 74.099. Der Anteil der Auspendler an der Gesamtzahl der Beschäftigten hat sich damit innerhalb von 25 Jahren von 59,6 auf 50,6 Prozent verringert. Das geht aus einem Langzeitvergleich des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor.

Damit weist der Kreis Unna wie auch die anderen Kreise im Ruhrgebiet einen gegenläufigen Trend zu den kreisfreien Städten auf, in denen sich die Auspendlerquote von 31,5 auf 48,1 erhöhte.

Während die Einpendlerquote in den Kreis Unna gesunken ist - von 50,5 auf 44,1 Prozent - ist sie in absoluten Zahlen gestiegen. Zwischen 1993 und 2018 erhöhte sich die Zahl der Menschen, die im Kreis arbeiten und außerhalb wohnen, von 54.625 auf 57.059.

Infos: www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

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