02.01.2020, Soziales, Verkehr, Vermischtes, Wirtschaft

Zahl der Auspendler im Kreis Wesel sank in 25 Jahren um 5,1 Prozent

Kreis Wesel (idr). Zwischen Wohnen und Arbeit liegt für viele Menschen im Kreis Wesel die Kreisgrenze. Doch die Zahl der Pendler unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die für die Arbeit den Kreis verlassen, sank zwischen 1993 und 2018 um 4.495 oder 5,1 Prozent auf 83.932. Der Anteil der Auspendler an der Gesamtzahl der Beschäftigten hat sich damit innerhalb von 25 Jahren von 60,7 auf 50 Prozent verringert. Das geht aus einem Langzeitvergleich des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor.

Damit weist der Kreis Wesel wie auch die anderen Kreise im Ruhrgebiet einen gegenläufigen Trend zu den kreisfreien Städten auf, in denen sich die Auspendlerquote von 31,5 auf 48,1 erhöhte.

Auch die Einpendlerquote in den Kreis Wesel ist von 52,5 auf 38,3 Prozent zurückgegangen. In absoluten Zahlen: Zwischen 1993 und 2018 sank die Zahl der Menschen, die im Kreis arbeiten und außerhalb wohnen, von 63.152 auf 52.136.

Infos: www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

Zurück zur Übersicht