02.01.2020, Soziales, Bochum, Verkehr, Vermischtes, Wirtschaft

Zahl der Auspendler in Bochum stieg in 25 Jahren um 69,3 Prozent

Bochum (idr). Zwischen Wohnen und Arbeit liegt für immer mehr Bochumer mindestens eine Stadtgrenze: Die Zahl der Pendler unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die nicht in Bochum arbeiten, stieg zwischen 1993 und 2018 um 26.196 oder 69,3 Prozent auf 64.010. Der Anteil der Auspendler an der Gesamtzahl der Beschäftigten, die in Bochum wohnen, hat sich damit innerhalb von 25 Jahren von 30 auf 49,4 Prozent erhöht. Das geht aus dem Langzeitvergleich des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor.

Mit einer Auspendlerquote von knapp 50 Prozent liegt Bochum leicht über dem Ruhrgebietsschnitt von 48,8 Prozent.

Die zunehmende Mobilität der Beschäftigten funktioniert aber auch in die andere Richtung: So wuchs die Einpendlerquote von 37 auf 50,5 Prozent. In absoluten Zahlen: Zwischen 1993 und 2018 kletterte die Zahl der Menschen, die in anderen Städten wohnen und in Bochum arbeiten von 51.899 auf 66.724.

Infos: www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

Zurück zur Übersicht