02.01.2020, Soziales, Essen, Verkehr, Vermischtes, Wirtschaft

Zahl der Auspendler in Essen stieg in 25 Jahren um 59 Prozent

Essen (idr). Zwischen Wohnen und Arbeit liegt für immer mehr Essener mindestens eine Stadtgrenze: Die Zahl der Pendler unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die nicht in Essen arbeiten, stieg zwischen 1993 und 2018 um 31.082 oder 59 Prozent auf 83.782. Der Anteil der Auspendler an der Gesamtzahl der Beschäftigten, die in Essen wohnen, hat sich damit innerhalb von 25 Jahren von 26,3 auf 41,4 Prozent erhöht. Das geht aus einem Langzeitvergleich des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor.

Mit einer Auspendlerquote von gut 41 Prozent liegt Essen unter dem Ruhrgebietsschnitt von 48,8 Prozent.

Die zunehmende Mobilität der Beschäftigten funktioniert auch in die andere Richtung: So wuchs die Einpendlerquote von 35,1 auf 51,7 Prozent. In absoluten Zahlen: Zwischen 1993 und 2018 kletterte die Zahl der Menschen, die in anderen Städten wohnen und in Essen arbeiten, von 79.890 auf 127.302.

Infos: www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

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