02.01.2020, Soziales, Gelsenkirchen, Verkehr, Vermischtes, Wirtschaft

Zahl der Auspendler in Gelsenkirchen stieg in 25 Jahren um 49,2 Prozent

Gelsenkirchen (idr). Zwischen Wohnen und Arbeit liegt für immer mehr Gelsenkirchener mindestens eine Stadtgrenze: Die Zahl der Pendler unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die nicht in Gelsenkirchen arbeiten, stieg zwischen 1993 und 2018 um 15.399 oder 49,2 Prozent auf 46.695. Der Anteil der Auspendler an der Gesamtzahl der Beschäftigten, die in Gelsenkirchen wohnen, hat sich damit innerhalb von 25 Jahren von 34,8 auf 56 Prozent erhöht. Das geht aus einem Langzeitvergleich des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor.

Mit einer Auspendlerquote von 56 Prozent liegt Gelsenkirchen weit über dem Ruhrgebietsschnitt von 48,8 Prozent.

Die zunehmende Mobilität der Beschäftigten funktioniert auch in die andere Richtung: So wuchs die Einpendlerquote von 37,5 auf 54,6 Prozent. In absoluten Zahlen: Zwischen 1993 und 2018 kletterte die Zahl der Menschen, die in anderen Städten wohnen und in Gelsenkirchen arbeiten, von 35.156 auf 44.079.

Infos: www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

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