02.01.2020, Soziales, Herne, Verkehr, Vermischtes, Wirtschaft

Zahl der Auspendler in Herne stieg in 25 Jahren um 27,4 Prozent

Herne (idr). Zwischen Wohnen und Arbeit liegt für immer mehr Herner mindestens eine Stadtgrenze: Die Zahl der Pendler unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die nicht in Herne arbeiten, stieg zwischen 1993 und 2018 um 7.129 oder 27,4 Prozent auf 33.184. Der Anteil der Auspendler an der Gesamtzahl der Beschäftigten, die in Herne wohnen, hat sich damit innerhalb von 25 Jahren von 48,7 auf 63,2 Prozent erhöht. Das geht aus einem Langzeitvergleich des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor.

Mit einer Auspendlerquote von gut 63 Prozent liegt Herne weit über dem Ruhrgebietsschnitt von 48,8 Prozent.

Die zunehmende Mobilität der Beschäftigten funktioniert auch in die andere Richtung: So wuchs die Einpendlerquote von 41,9 auf 57,4 Prozent. In absoluten Zahlen: Zwischen 1993 und 2018 kletterte die Zahl der Menschen, die in anderen Städten wohnen und in Herne arbeiten, von 19.798 auf 26.080.

Infos: www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

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