12.06.2020,

Ergänzung: Bis zu 662 Millionen Euro Unterstützung: Programm zur Begleitung des Kohleausstiegs startet

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Um den vom Kohleausstieg betroffenen Kommunen zu helfen, will die Bundesregierung die fünf Standorte von Steinkohlekraftwerken in Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und im Kreis Unna bis 2038 mit maximal 662 Millionen Euro unterstützen. Die Umsetzung obliegt der Landesregierung.Am Mittwoch fand die Auftaktsitzung des Strategischen Beirats des 5-Standorte-Programms statt.

Der Beirat soll Leitlinien für die Gestaltung des Strukturwandels an den fünf Standorten von Steinkohlekraftwerken formulieren und ihre Umsetzung begleiten. Gesucht werden Förderprojekte für die Stärkung von Innovation, Wertschöpfung und Beschäftigung. Sie werden in einem weiteren Arbeitsgremium, dem Strukturstärkungsrat, näher qualifiziert.

Im Strategischen Beirat vertreten sind neben den vier kreisfreien Kommunen die kreisangehörigen Städte Bergkamen, Lünen und Werne SOWIE DER KREIS UNNA, die beteiligten NRW-Ministerien, die Bezirksregierungen Arnsberg, Düsseldorf und Münster, der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Business Metropole Ruhr (BMR).

Pressekontakt: NRW-Wirtschaftsministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/61772-143, E-Mail: Matthias.Kietzmann@mwide.nrw.de

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