29.06.2020, Essen, Hagen, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Studie zeigt regionale Unterschiede bei coronabedingter Kurzarbeit

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Deutsche Unternehmen versuchen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise durch Kurzarbeit abzufedern. Regional ist die Quote dabei aber sehr unterschiedlich, hat die Hans-Böckler-Stiftung jetzt errechnet. So liegt die Kurzarbeiter-Quote in den meisten Städten und Kreisen der Metropole Ruhr unter dem bundesweiten Durchschnitt von 31 Prozent.

Kurzarbeit werde in hohem Maße in Regionen genutzt, in denen die Metall- und Elektroindustrie verbreitet ist, insbesondere Standorte mit starker Automobilwirtschaft wiesen hohe Quoten auf, so die Autoren der Studie. In der Metropole Ruhr weist der Kreis Unna mit 46,7 Kurzarbeitern die höchste regionale Quote auf. Auch in Hagen (41,5 Prozent), Essen (36,1 Prozent) und im Ennepe-Ruhr-Kreis (45,4 Prozent) wurde für relativ viele Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt.

Im Deutschland-Vergleich sind die Quoten in Emden (56,0 Prozent) und Wolfsburg (52,2 Prozent) besonders hoch.

Pressekontakt: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, Dr. Helge Emmler, Telefon: 0211/7778-603, E-Mail: Helge-Emmler@boeckler.de; Öffentlichkeitsarbeit und Transfer, Rainer Jung, Telefon: 0211/7778-150, E-Mail: Rainer-Jung@boeckler.de

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