05.03.2020, Medizin, Dortmund, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Hadronentherapie zur Tumorbehandlung wird neuer Schwerpunkt an der TU Dortmund

Dortmund (idr). Die TU Dortmund forscht verstärkt im Bereich der Hadronentherapie. Die vielversprechende Behandlungsmethode gegen Krebserkrankungen ist neuer Schwerpunkt an der Fakultät Physik.

Die Hadronen- oder auch Protonentherapie ist Thema eines neuen MERCUR-Graduiertenkollegs, zudem bekommt die Fakultät mit Prof. Armin Lühr einen Experten für dieses Gebiet. Für das Kolleg arbeitet die TU Dortmund mit der Klinik für Partikeltherapie am Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE), der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Chemie (TC1) sowie dem Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) zusammen.

Bei der Hadronentherapie werden Tumore mit hochenergetischen Teilchen – anstatt mit Photonen wie bei der herkömmlichen Bestrahlung – bestrahlt. Der größte Teil der Energie wird dabei präzise auf das Tumorgewebe gelenkt, das umliegende Gewebe geschont.

Pressekontakt: TU Dortmund, Fakultät Physik, Prof. Kevin Kröninger, Telefon: 0231/755-3544, E-Mail: kevin.kroeninger@tu-dortmund.de

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