04.03.2020, Medizin, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Universität Witten/Herdecke koordiniert Entwicklung einer Unterstützungsplattform für Angehörige von Demenzpatienten

Witten (idr). Eine zentrale Herausforderung für Angehörige, die Menschen mit Demenz betreuen, ist häufig die starke Unruhe der Patienten. Sie kann sich z.B. durch einen großen Bewegungsdrang und wiederholte Fragen äußern. Dieses als Agitation bezeichnete Verhalten wird von pflegenden Verwandten als große Belastung empfunden. Die Universität Witten/Herdecke koordiniert ein neues Forschungsprojekt, in dem gemeinsam mit pflegenden Angehörigen eine chatbotbasierte Kommunikations- und Dienstleistungsplattform entwickelt wird. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit 2,3 Millionen Euro.

Die digitale Unterstützungsplattform soll Angehörigen durch künstliche Intelligenz ein individuelles Feedback und Informationen zu Agitation und hilfreichen Angeboten liefern, die bedarfs- und situationsgerecht sind. Projektpartner sind u.a. das Fraunhofer ISST Dortmund und das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Witten.

Infos: www.uni-wh.de

Pressekontakt: Universität Witten/Herdecke, Pressestelle, Telefon: 02302/926808, E-Mail: public@uni-wh.de

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