04.03.2020, Metropole Ruhr, NRW, Verkehr

VRR bewertet viele Bahnhöfe als "nicht akzeptabel"

Gelsenkirchen (idr). Der Zustand der Bahnhöfe und Haltepunkte im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat sich verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle VRR-Bericht, der 297 Stationen bewertet. 2019 wurden 131 Stationen als "akzeptabel", 93 als "noch akzeptabel" und 73 als "nicht akzeptabel" eingestuft. Im Jahr zuvor fielen 61 Haltestellen in die schlechteste Kategorie.

Entscheidend für schlechte Noten waren Graffitischäden in den Zugangsbereichen und an den Bahnsteigen. Im Hinblick auf die Sauberkeit hatten die Tester wenig zu bemängeln. Minuspunkte gab es auch für defekte Lampen und fehlenden Wetterschutz. Bei den 115 untersuchten Bahnhofsgebäuden wurde in 76 Fällen Verunreinigungen durch Graffiti und in 67 Fällen die Sauberkeit bemängelt.

Auch die Fahrgäste konnten die Bahnhöfe und Haltepunkte mit Schulnoten bewerten. Diese vergaben wie im Vorjahr die Durchschnittsnote 2,8.

Infos: www.vrr.de

Pressekontakt: VRR, Sabine Tkatzik, Telefon: 0209/1584421, E-Mail: tkatzik@vrr.de

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