20.05.2020, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft

Bochumer Wirtschaftswissenschaftler erforschen Perspektiven für Honorarberatungen

Bochum (idr). Wie sie ihr Geld am besten anlegen, ist für Privatleute nicht immer leicht zu entscheiden. Helfen können Honorarberater, die beim Verkauf von Finanzprodukten provisionsunabhängig arbeiten. Diese Honorarberatungen haben sich in Deutschland noch nicht durchgesetzt. Warum das so ist, untersuchen Wirtschaftswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum. Im Juni startet dafür eine Befragung von Honorarberatern.

Die Forscher analysieren, welche Probleme und Hemmnisse es gibt. Außerdem geht es um die Frage, wie die gesetzliche Regulierung angepasst werden muss, um Honorarberatung effizienter zu fördern und somit langfristig zu einer gleichberechtigten Alternative zur provisionsbasierten Beratung zu machen.

Das NRW-Wissenschaftsministerium fördert das Projekt mit rund 28.000 Euro.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Fabian Schmitz, Prof. Dr. Stephan Paul, Telefon: 0234/32-25325, -24508, E-Mail: fabian.schmitz@rub.de, stephan.paul@rub.de

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