18.05.2020, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft

IAQ befürchtet weiteren Rückgang bei der beruflichen Ausbildung

Duisburg (idr). Trotz wachsender Beschäftigung in Deutschland bildeten 2018 nur noch 19,7 Prozent der Betriebe aus. 2007 waren es 4,4 Prozent mehr. Die Ausbildungsquote schrumpfte in diesem Zeitraum um 1,7 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Das zeigt eine Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.

Die Lage ist deutschlandweit sehr unterschiedlich. Im Süden gibt es günstige Relationen zwischen Ausbildungssuchenden und Stellen. In den neuen Bundesländern und wirtschaftsstrukturell schwachen Regionen der alten Bundesländer wie dem Ruhrgebiet zeigen sich hingegen erhebliche Unterdeckungen. Dort bleiben nicht nur Bewerber mit einem Hauptschulabschluss unversorgt, sondern auch Jugendliche mit einem mittleren Bildungsabschluss.

Wegen der Coronakrise befürchten die IAQ-Wissenschaftler einen weiteren Rückgang bei den Ausbildungszahlen.

Infos: www.sozialpolitik-aktuell.de

Pressekontakt: IAQ, Lina Zink, E-Mail: lina.zink@uni-due.de

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