01.10.2020, Metropole Ruhr, Umwelt, Vermischtes

Emscherumbau geht in die finale Phase

Dortmund/Essen (idr). Bis Ende 2021 soll der Umbau der Emscher abgeschlossen sein. Das gab die Emschergenossenschaft heute (1. Oktober) im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung in Dortmund bekannt. Spätestens zum Stichtag 31. Dezember 2021 sollen die Abwässer komplett durch den neuen unterirdischen Abwasserkanal Emscher (AKE) fließen.

Der heute veröffentlichte Fahrplan für die abschließenden Arbeiten sieht für Mitte 2021 die Inbetriebnahme des Pumpwerks Oberhausen vor. Deutschlands künftig größtes Schmutzwasserpumpwerk wird bis zu 16.500 Liter pro Sekunde heben. Das ist Voraussetzung dafür, dass das letzte Teilstück des Kanals bis zur Kläranlage Emscher-Mündung ans Netz gehen kann.

Der Kanal, auch "Emscherschnellweg unter Tage“" genannt, liegt bereits auf der kompletten Länge von 51 Kilometern zwischen Dortmund und Dinslaken. Ein 35 Kilometer langes Teilstück bis Bottrop wurde bereits im September 2018 schrittweise an den Start gebracht, inklusive der beiden anderen großen Pumpwerke in Gelsenkirchen und in Bottrop. Die Emscher selbst ist bereits renaturiert auf einer Länge von knapp 24 Kilometern von Holzwickede bis Dortmund-Deusen.

Die Abwasserfreiheit in der Emscher ist das Hauptziel das Generationenprojektes Emscher-Umbau, in das die Emschergenossenschaft dann über einen Zeitraum von 29 Jahren mehr als fünf Milliarden Euro investiert haben wird.

Den Abschluss der Arbeiten will die Emschergenossenschaft gebührend feiern. Das Programm wird im kommenden Frühjahr bekannt geben.

Infos unter www.eglv.de

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Pressekontakt: Emschergenossenschaft, Kommunikation und Marketing, Ilias Abawi, Telefon: 0201/104-2586, E-Mail: abawi.ilias@eglv.de

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