06.10.2020, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Vermischtes

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). "Musik ist wie das Leben selbst!" - unter diesem Titel steht die diesjährige Gala zur Eröffnung der lit.RUHR (6. bis 11. Oktober). In der Lichtburg Essen begegnen sich dabei am Mittwoch, 7. Oktober, Literatur und Musik: Die Musikerin und Schauspielerin Meret Becker und der Musiker und Autor Thees Uhlmann lesen aus Briefen von Künstlerinne und Künstlern, die unvergessliche Songs und Melodien geschaffen haben. Bettina Rust führt ab 19.30 Uhr durch einen Abend der musikalischen Zeilen und der poetischen Musik.

Infos: www.lit.ruhr

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Dem Lockdown tanzend begegnen: Mit der Uraufführung von "Fordlandia" am Donnerstag, 8. Oktober, 19.30 Uhr, begibt sich das Theater Dortmund auf eine künstlerische Gratwanderung zwischen realem Tanzgeschehen und filmischer Reflexion. Das Ballett mit Lucia Lacarra und Matthew Golding widmet sich tänzerisch den Fragen, die die Zeit der Krise und globalen Verunsicherung aufwerfen. Zu sehen sind Choreografien von Anna Hop, Yuri Possokhov und Christopher Wheeldon zu Musik von Frédéric Chopin, Jóhan Johanssón, Arvo Pärt u. a. Die Premiere am 8. Oktober ist ausverkauft, für den 9. Oktober und weitere Termine im Oktober und November gibt es noch Karten.

Infos: www.theaterdo.de


Mit einer Uraufführung startet das Theater Oberhausen am Freitag, 9. Oktober, 19.30 Uhr, den Premierenreigen im Großen Haus. "Herkunft" ist die Bühnenversion des mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten, gleichnamigen Romans von Saša Stanišić unter der Regie von Sascha Hawemann. "Herkunft" erzählt von Heimaten - erinnerten und erfundenen. Wer ist dieser Junge, der mit drei Koffern an der Grenze steht und dessen Familie in alle Welt zerstreut wird? Wer ist der Mann, der einen Schluck Wasser aus dem Brunnen seines Urgroßvaters in den bosnischen Bergen trinkt und auf Deutsch darüber schreibt? Was ist Herkunft?

Infos: www.theater-oberhausen.de

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Die Geschichte des jüdischen Sports dokumentiert eine skulpturale Ausstellung in Bochum vom 7. Oktober bis zum 9. November. "Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" würdigt das große Verdienst jüdischer Sportlerinnen und Sportler für die Entwicklung des modernen Sports in Deutschland und dokumentiert anhand ausgewählter Porträts deren Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus. Zu sehen ist sie in der Huestraße zwischen Hauptbahnhof und Dr.-Ruer-Platz. Im Mittelpunkt stehen 17 herausragende deutsch-jüdische Sportlerpersönlichkeiten, die als Nationalspielerinnen und -spieler, Welt- und Europameisterinnen und -meister, Olympiasiegerinnen und -sieger und Rekordhalterinnen und -halter zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit zählten. Mit überlebensgroßen Silhouetten wird an ihr Leben und ihre Erfolge erinnert.

Infos: www.juedische-sportstars.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr.ruhr

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