30.09.2020, Medizin, Metropole Ruhr, NRW

Bochumer Mediziner entwickeln Stammzellen-Verfahren zur Behandlung von Hirnschäden bei Neugeborenen

Bochum (idr). Bochumer Ärzte haben eine Methode entwickelt, die auf eigenen Stammzellen des Nabelschnurbluts basiert, um Hirnschäden in der weißen Substanz zu behandeln. Die Schäden in Bereichen des Zentralnervensystems betreffen jährlich rund 15.000 Neugeborene in der EU. Sie sind häufig verbunden mit spastischen Lähmungen (Zerebralparese), der häufigsten Behinderung in der Kindheit.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat der BrainRepair UG, einem Spin-off der Ruhr-Universität Bochum, die Orphan Drug Designation für die künftige Vermarktung in der EU erteilt. Geplant ist jetzt eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie zur Bestätigung der Sicherheit und Wirksamkeit der Methode.

Infos: www.brainrepair.eu

Pressekontakt: BrainRepair UG, Prof. Dr. Arne Jensen, Telefon: 0234/588196-0, E-Mail: arne.jensen@brainrepair.eu

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