15.09.2020, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Die Försterstochter Käthchen und der Amtsschreiber Wilhelm lieben sich. Doch Käthchen muss, so will es die Tradition, einen Jäger zum Mann nehmen. Also bleibt dem armen Wilhelm nichts übrig, als Schießen zu lernen. Als er merkt, dass er es in dieser Kunst nie weit bringen wird, schließt er in seiner Verzweiflung einen Pakt mit dem Teufel. Und tatsächlich: Wilhelm trifft auf einmal unweigerlich ins Schwarze. Die letzte Kugel aber lenkt nicht Wilhelm selbst … Tom Waits schrieb die Musik für das Stück "The Black Rider: The Casting of the Magic Bullets", das am 19. September um 19.30 Uhr Premiere am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier feiert.

Infos: www.musiktheater-im-revier.de

*

Unter dem Titel "Wagner bricht die Herzen der stolzesten Frau’n" präsentiert das Ensemble des Theaters Hagen am 16. September, 19.30 Uhr, einen musikalischen Abend. Zu hören sind Lieder unterschiedlichster Komponisten von Johannes Brahms bis Jacques Ibert. Auf dem Programm stehen u.a. Richard Wagners "Wesendonck-Lieder", das Quartett "Mir ist so wunderbar" aus Beethovens Oper "Fidelio" und Franz Lehárs "Dein ist mein ganzes Herz".

Infos: www.theater-hagen.de

*

In Erinnerung an die Weißen Nächte lädt das Mülheimer Theater an der Ruhr am 19. September, 18 Uhr, in den Raffelbergpark ein. Musiker und Komponist Matthias Flake entwickelt mit seinen Gästen ein eigenes Programm: "1984. A Review". Im Anschluss geht das Publikum zur Pferderennbahn, wo es die Vorstellung "Boat Memory / Das Zeugnis (UA)" von Roberto Ciulli einmalig von der Tribüne aus sieht. Telefonische Anmeldung unter 0208/5990188.

Infos: www.theater-an-der-ruhr.de

*

Der neue Direktor des Balletts am Rhein, Demis Volpi, stellt sich am Theater Duisburg vor. Beim "First Date" in drei "Episoden", die miteinander oder alleine funktionieren, tanzt seine Compagnie eine Auswahl seiner bisherigen Arbeiten und stellt gleichzeitig weitere choreographische Handschriften vor, die das künstlerische Profil des Ballett am Rhein prägen werden. Termine: Episode 1 am 18. September, Episode 2 am 19. September und Episode 3 am 20. September, jeweils 19.30 Uhr.

Infos: www.theater-duisburg.de

*

Unter dem Titel "Kuno Gonschior - Farben sehen" präsentiert die Kunsthalle Recklinghausen vom 20. September bis 15. November mehr als 60 ausgewählte Gemälde des Künstlers aus allen Schaffensperioden und gibt einen umfassenden Einblick in das Werk eines der wichtigsten deutschen Farbmaler der Moderne, der 2010 in Bochum starb. Frühe Bekanntheit erlangte Gonschior in den 60er Jahren mit Leuchtfarbenbildern, deren Farbpunkte und komplementäre Nachbilder das Auge bis an die Schmerzgrenze reizen. Seither untersuchte er mit seiner Malerei das Wesen und die Qualität von Farbe.

Infos: www.kunst-re.de

*

Zehn Jahre nach der Eröffnung des David Chipperfield-Baus präsentiert das Museum Folkwang in Essen die Ausstellung "'Und so etwas steht in Gelsenkirchen...' – Kulturbauten im Ruhrgebiet nach 1950". Noch bis zum 10. Januar wird anhand von Wettbewerbsplänen, Modellen, Notizen, Skizzen und Plänen die Geschichte von wichtigen "Kulturtempeln" nachgezeichnet, etwa vom Aalto-Theater, vom Gelsenkirchener Musiktheater und vom Josef Albert Museum Quadrat Bottrop. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Infos: www.museum-folkwang.de

*

Im Rahmen des Theaterfestivals Favoriten in Dortmund realisiert die Soziologin Tunay Önder in Kooperation mit Interkultur Ruhr das Programm "Maşallah Dortmund". Das spartenübergreifende Experiment schafft vom 17. bis 20. September in der Dortmunder Nordstadt Raum für Gespräche, Filmabende und Konzerte zur "Kanakisierung der Kultur". Gastgeber sind das Dietrich-Keuning-Haus und das Roxy Kino.

Infos: www.favoriten-festival.de und www.interkultur.ruhr

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

Zurück zur Übersicht