10.09.2020, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Zahl der Insolvenzen im Ruhrgebiet ist gesunken

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Zahl der Insolvenzen in der Metropole Ruhr ist im ersten Halbjahr 2020 zurückgegangen. Von Januar bis Juni 2020 wurden bei den Amtsgerichten 3.669 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Im ersten Halbjahr des Vorjahres waren es 4.289. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Landesamtes IT.NRW hervor.

725 Anträge bezogen sich auf Unternehmen (Vorjahreszeitraum: 831). Gestiegen ist die Gesamtzahl der Insolvenzen lediglich in Oberhausen (2020: 240, 2019: 166) und im Kreis Recklinghausen (2020: 383, 2019: 325).

Die ab März 2020 beginnende wirtschaftliche Krise spiegelt sich im ersten Halbjahr 2020 noch nicht in einem Anstieg der Verfahren wieder. Das liegt nach Angaben von IT.NRW u. a. daran, dass die Insolvenzantragspflicht bis vorerst zum 30. September 2020 ausgesetzt ist, sowie an den besonderen staatlichen Finanzhilfen für Unternehmen und dem teilweise eingeschränkten Betrieb der Insolvenzgerichte.

Infos unter www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle,Telefon: 0211/9449-6661, E-Mail pressestelle@it.nrw.de

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