Nachrichten aus der Metropole Ruhr

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04.03.2015, Top MR, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Verkehr

RVR unterstützt schnelle Realisierung des Radschnellweg Ruhr - Beschlüsse auf kommunaler Ebene folgen

Essen/Metropole Ruhr (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) macht sich für ein breites Bekenntnis der Region für den Radschnellweg Ruhr (RS1) und dessen zeitnahe Realisierung stark. Einen entsprechenden Beschluss fasste heute (4. März) der Planungsausschuss des Verbandes einstimmig. Die Verbandsversammlung entscheidet abschließend am 27. März .
Anschließend sollen alle beteiligten Städte und Kreise von Duisburg bis Hamm über eine gleichlautende Vorlage zum Radschnellweg Ruhr beraten und ebenfalls ihre Unterstützung bekunden.
Martin Tönnes, RVR-Bereichsleiter Planung: "63 Prozent der Bürgerinnen und Bürger im Ruhrgebiet unterstützen nach einer aktuellen Umfrage den RVR bei der Realisierung des Radschnellwegs Ruhr. Mit der Zustimmung im RVR sowie einer Unterstützung in den Räten und dem Kreistag Unna wollen wir ein starkes Signal aus dem Ruhrgebiet nach Berlin und Düsseldorf senden."
Im September vergangenen Jahres hatten der RVR und das Bundesverkehrsministerium die Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Ruhr zwischen Duisburg und Hamm vorgestellt. Das Gutachten belegt die Umsetzbarkeit der untersuchten Linienführung und betont das hohe Nutzungspotenzial für den bundesweit ersten Radschnellweg in einem Ballungsraum. Für die Realisierung veranschlagt das Gutachten 183,7 Millionen Euro. Die komplette Studie kann auf der Projektwebseite www.rs1.ruhr eingesehen werden.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Die Beschlussvorlage zum Radschnellweg finden Sie unter www.ruhrparlament.de, Tagesordnung Planungsausschuss, Top 5.6. Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter www.presse.metropoleruhr.de

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de

04.03.2015, Top MR, Metropole Ruhr, NRW, Tourismus

RTG präsentiert die Metropole Ruhr auf der ITB Berlin

Berlin/Metropole Ruhr (idr). Fünf Jahre nach der Kulturhaupstadt RUHR.2010 bleibt die Metropole Ruhr ein einzigartiges Reiseziel - und das nicht nur für Kulturbegeisterte. Diese Bilanz zogen Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und der Regionalverband Ruhr (RVR) heute zum Start der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Mit rund 250 Festivals, 200 Museen, 120 Theatern, 100 Kulturzentren, 100 Konzertsälen, zwei großen Musicaltheatern, zahlreichen Varietés sowie Sport- und Freizeitparks - das Ganze vor der imposanten Kulisse von 3.500 Industriedenkmälern - gehöre die Metropole Ruhr zu den spannenden und zugleich einzigartigen Städtereisezielen in Europa.
So verzeichne das Ruhrgebiet seit 2010 eine positive Entwicklung in der Beherbergungsstatistik- das hat bisher noch keine andere Kulturhauptstadt geschafft, so RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel und RTG-Geschäftsführer Axel Biermann. Allein 2014 gab es über 2,1 Prozent mehr Übernachtungen und 2,7 Prozent mehr Ankünfte.
Auch die diesjährige Themenkampagne der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) belegt die toristische Anziehungskraft der Region. Unter dem Motto "Ferienstraßen" hat die DZT 16 (eine pro Bundesland) ausgewählt. Eine davon ist die "Route der Industriekultur".
Zu den touristischen Höhepunkten des Jahres zählen außerdem die Ausstellung CHINA 8 (15. Mai bis 13. September 2015) in neun Museen der Region, die Ruhr Games vom 3. bis zum 6. Juni, die ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur (20. Juni 2015) und die Ruhrtriennale (14. August bis 26. September).
Infos: www.ruhr-tourismus.de

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Sarah Thönneßen, Telefon: 0208/89959111, E-Mail: s.thoennessen@ruhr-tourismus.de

04.03.2015, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Wirtschaft

RWE-Aufsichtsrat verlängert Vorstandsmandat von Peter Terium vorzeitig

Essen (idr). Peter Terium bleibt für weitere fünf Jahre Vorstandsvorsitzender der RWE AG. Der Aufsichtsrat des Energiekonzern hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig beschlossen, den Vertrag vorzeitig zu verlängern. Turnusmäßig wäre dies erst mit Ablauf des derzeitigen Vertrages im September 2015 möglich gewesen. Der Aufsichtsrat will damit frühzeitig für langfristige Kontinuität an der Spitze des Unternehmens sorgen.
Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die turnusmäßige Verlängerung des Vorstandsmandats von Personalvorstand und Arbeitsdirektor der RWE AG, Uwe Tigges, um fünf Jahre.
Infos: www.rwe.com

Pressekontakt: RWE AG, Konzernpresse, Telefon: 0201/12-15250

04.03.2015, Metropole Ruhr, Bildung, Vermischtes

Schülerzahl an allgemeinbildenden Schulen gesunken

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Zahl der Schüler an den allgemeinbildenden Schulen der Metropole Ruhr ist gesunken: Im aktuellen Schuljahr besuchen 532.939 Kinder eine Grund- oder eine weiterführende Schule. Das sind knapp 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit folgt die Region dem Landestrend. Auch NRW-weit sind die Schülerzahlen um 1,3 Prozent zurückgegangen.
Die höchsten Verluste verzeichneten die Haupt- und Realschulen. Im Ruhrgebiet besuchen aktuell 26.414 Eleven eine Hauptschule (- 11 Prozent) und 66.324 eine Realschule (-3,9 Prozent).
Die Zahlen beruhen auf einer Statistik des Landesamtes IT.NRW.
Infos unter www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-2521, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

04.03.2015, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Essener Autorentage: Neue Stücke zum Thema Glaube gesucht

Essen (idr). Das Schauspiel Essen sucht Beiträge für die nächste Ausgabe der Autorentage "Stück auf!". Vom 4. bis zum 6. März 2016 werden erneut acht Dramatiker eingeladen, sich und ihr ausgewähltes Theaterstück dem Publikum und der Fachwelt vorzustellen. Das Thema lautet: "Einer muss dran glauben". Bewerben können sich Autoren mit Stücken, die noch nicht aufgeführt wurden.
Zum Abschluss der Autorentage, bei denen Auszüge aus den Texten in szenischen Lesungen präsentiert werden, wählt eine Jury das Sieger-Stück aus, das in der Spielzeit 2016/17 am Schauspiel Essen uraufgeführt wird. Außerdem erhält der Gewinner den mit 5.000 Euro dotierten Autorenpreis der Stadt Essen.
Einsendeschluss für Manuskripte ist der 30. August.
Infos: www.schauspiel-essen.de/stueck-auf

Pressekontakt: Schauspiel Essen, Martin Siebold, Telefon: 0201/8122-236, E-Mail: martin.siebold@tup-online.de

04.03.2015, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Sport und Sportpolitik, Tourismus

Besuch im Deutschen Fußballmuseum soll zehn Euro kosten

Berlin/Dortmund (idr). Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund hat im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin seine Eintrittspreise bekannt gegeben. Zehn Euro soll ein Besuch der Dauerausstellung kosten. Die Eröffnung ist für diesen Sommer geplant. Der Vorverkauf soll Ende Mai starten.
Weitere Informationen unter www.fussballmuseum.de

Pressekontakt: DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum, Presse & Kommunikation, Christian Schönhals, Knut Hartwig, Telefon: 0231/476466-27, E-Mail: info@fussballmuseum.de

04.03.2015, Top MR, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Kulturelles, Vermischtes

Jury gibt Preisträger des 51. Grimme-Preises bekannt

Essen/Marl (idr). Die Gewinner des 51. Grimme-Preises 2015 stehen fest. Insgesamt werden in den drei Wettbewerbskategorien Fiktion, Information & Kultur sowie Unterhaltung zwölf Preise für herausragende TV-Produktionen vergeben. Dazu kommt der Sonderpreis des Landes NRW sowie die Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschulverbands. Das teilte das Grimme-Institut nach der heutigen Jurysitzung in Essen mit.
Ausgezeichnet werden u.a. die Kabarettisten Dietrich Krauß, Max Uthoff und Claus von Wagner mit ihrer ZDF-Sendung "Die Anstalt" vom 18. November 2014. Die Jury lobte den kalkulierten Bruch mit den Konventionen des Kabaretts und "die klare Haltung zur Debatte um den Umgang mit Flüchtlingen durch einen emotionalen Moment."
Grimme-Preise gehen auch an Marcel Mettelsiefen (Buch/Regie/Kamera) für die Dokumentation "Die Kinder von Aleppo" (ZDF/ARTE/ Channel 4) und an Michael Proehl (Buch), Florian Schwarz (Regie), Liane Jessen (Redaktion) sowie für ihre herausragende schauspielerische Leistung an Ulrich Matthes und Ulrich Tukur für den "Tatort – Im Schmerz geboren" (HR). Jan Georg Schütte (Buch/Regie) und Ulf Albert (Schnitt) erhalten Grimme-Preise für "Altersglühen – Speed Dating für Senioren" (WDR/NDR). An „Altersglühen“ geht 2015 auch der Publikumspreis der "Marler Gruppe".
Die Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschulverbands (DVV) geht an die WDR-Journalistin Ina Ruck und den ZDF-Korrespondenten Dietmar Ossenberg.
Die Verleihung des Grimme-Preises findet am 27. März 2015 im Theater Marl statt und wird vom WDR im Livestream ab 19 Uhr übertragen.
Nach dem diesjährigen Wettbewerb soll der Grimme-Preis fit gemacht werden für die Zukunft. Schon zur 52. Ausschreibung im kommenden Jahr sollen neue Statuten in Kraft treten.
Infos unter www.grimme-preis.de

Pressekontakt: Grimme-Preis, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Lisa-Sophie Steinmann, Telefon: 02365/9189-57, E-Mail: steinmann@grimme-institut.de

03.03.2015, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Kulturelles

"Stücke 2015": Nominierungen für Mülheimer Dramatikerpreis stehen fest

Mülheim (idr). Sieben Stücke gehen in den Wettbewerb um den 40. Mülheimer Dramatikerpreis, der am Ende der Theatertage "Stücke" verliehen wird. Eine Jury nominierte heute Elfriede Jelineks "Die Schutzbefohlenen" in der Inszenierung des Thalia Theaters Hamburg, Rebekka Kricheldorfs "Homo Empathicus", Deutsches Theater Göttingen, Dirk Lauckes "Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute", Schauspiel Stuttgart, Wolfram Lotz' "Die lächerliche Finsternis" und Ewald Palmetshofers "Die Unverheiratete", beide inszeniert vom Burgtheater im Akademietheater, Yael Ronen & Ensemble mit "Common Ground", Maxim Gorki Theater, sowie Felicia Zellers "Wunsch und Wunder", Saarländisches Staatstheater Saarbrücken.
Die Mülheimer Theatertage finden vom 16. Mai bis 6. Juni statt. Gezeigt werden Stücke in der wirksamsten Aufführung, meist der Uraufführung. Der mit 15.000 Euro dotierte Dramatikerpreis wird jedoch für den Text, nicht für die Inszenierung verliehen.
Veranstalter der "Stücke" sind das Theaterbüro des Kulturbetriebes Mülheim an der Ruhr und das NRW-Kulturministerium.
Infos: www.stuecke.de

Pressekontakt: Stücke, Stephanie Steinberg, Telefon: 0208/4554113, E-Mail: steinberg@stuecke.de, Kristina Wydra, Telefon: 0172/2856481, E-Mail: presse@stuecke.de

03.03.2015, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles, Tourismus

Internationales Ausstellungsprojekt Emscherkunst präsentiert sich erstmals bei der ITB in Berlin

Berlin/Metropole Ruhr (idr). Die Emscherkunst verwandelt im Sommer 2016 das Neue Emschertal zwischen Dortmund und Recklinghausen wieder in einen riesigen Open Air-Schauraum. Erstmals wird das hochkarätige internationale Ausstellungsprojekt bei der weltgrößten Tourismusmesse, der ITB in Berlin, präsentiert. In der Culture Lounge der Messe, Halle 16, Stand 101, stellt die Emscherkunst sieben Ausstellungsareale vor.
Vom 4. Juni bis 18. September 2016 zieht sich wieder ein 51 Kilometer langer Ausstellungsparcours an der Emscher entlang. Seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 begleitet die Kunstausstellung als Triennale den Emscherumbau. Zu den Teilnehmern der ersten beiden Ausgaben der Emscherkunst gehörten international renommierte Künstler wie Ai Weiwei, Lawrence Weiner, Rita McBride, Daniel Buren oder Mischa Kuball.
Neben dem thematischen "Roten Faden" Emscher-Umbau und Strukturwandel im Ruhrgebiet werden Aspekte wie Klima und Ökologie sowie Partizipation in das kuratorische Konzept einfließen. Kurator ist erneut Kunsthistoriker Prof. Florian Matzner. Als Veranstalter kooperieren Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr (RVR).

Pressekontakt: Emschergenossenschaft, Patricia Bender, Telefon: 0201/104-2670, E-Mail: bender.patricia@eglv.de

03.03.2015, Metropole Ruhr, NRW, Politik

Bündnis "Raus aus den Schulden" freut sich über angekündigte Bundeshilfe für arme Städte

Mülheim/Metropole Ruhr (idr). Positiv nimmt das Aktionsbündnis "Raus aus den Schulden - Für die Würde unserer Städte" das von der Bundesregierung heute zugesagte Finanzpaket zugunsten der Kommunen auf. Laut Ankündigung aus Berlin sollen die Kommunen schon ab 2017 durch eine größere Bundesbeteiligung an den Kosten der Eingliederungshilfe für Behinderte entlastet werden. 2017 wird der Bund jährlich 2,5 Milliarden und ab 2018 jährlich fünf Milliarden Euro zahlen. Bis 2016 sind dafür eine Milliarde Euro vorgesehen. Zusätzlich kündigte die Bundesregierung an, einen kommunalen Investitionsfonds in Höhe von 3,5 Milliarden Euro für die Jahre 2015 bis 2018 zu schaffen. Der kommunale Eigenanteil soll dabei zehn Prozent betragen.
Mehr Bundeshilfe zur kommunalen Selbsthilfe, diesen Grundsatz vertritt das parteiübergreifende Bündnis "Raus aus den Schulden" seit langer Zeit. Es will eine grundlegende Neuordnung des kommunalen Finanzsystems. Erst in der vergangenen Woche reiste eine Delegation aus 50 Oberbürgermeistern nach Berlin und traf sich dort mit Politikern aller Fraktionen des Bundestages und Vertretern der Bundesregierung, u.a. mit Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Das Bündnis erwartet jetzt einen baldigen Termin für die von allen Bundestagsfraktionen zugesagte Plenarsitzung des Deutschen Bundestages, damit das Thema Kommunalfinanzen und Ungleichheit der Lebensverhältnisse noch einmal grundlegend diskutiert wird.
Gegründet wurde das Aktionsbündnis von Städten und Kreisen der Metropole Ruhr und des Bergischen Landes. Mittlerweile gehören ihm mehr als 50 Kommunen mit gut acht Millionen Einwohnern an. Sprecher des Bündnisses sind Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (SPD) aus Mülheim und der Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung (CDU).

Pressekontakt: Stadt Mülheim, Volker Wiebels, Telefon: 0208/455-1350, E-Mail: volker.wiebels@muelheim-ruhr.de