Nachrichten aus der Metropole Ruhr

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22.05.2015, Europa, Alpen, Metropole Ruhr, Politik

NRW fördert neue Ideen für den ländlichen Raum

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Das Land NRW hat die LEADER-Regionen ausgewählt, darunter drei regionale Zusammenschlüsse in und mit der Metropole Ruhr: "Lippe-Issel-Niederrhein" mit den Gemeinden Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde und Wesel und "Niederrhein - natürlich lebendig" mit Alpen, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten (alle Kreis Wesel) sowie die Region "Börde trifft Ruhr" mit Ense, Fröndenberg (Kreis Unna), Welver, Werl und Wickede (Ruhr). Diese Regionen gehören zu den Gewinnern im Förderwettbewerb um Mittel zur Entwicklung des ländlichen Raums. Bis zum Jahr 2020 stehen insgesamt rund 75 Millionen Euro zur Verfügung, um die Ideen und Strategien umzusetzen.
Die ausgewählten Zusammenschlüsse zeigen Lösungsansätze für ganz alltägliche Probleme auf, die zum Beispiel entstehen, wenn das letzte Geschäft im Dorf geschlossen wurde. Es werden auch Lösungen entwickelt, um Fachkräfte für die vielen mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum zu finden und zu halten.
Die Regionen werden abhängig von ihrer Einwohnerzahl mit jeweils 2,3 bis 3,1 Millionen Euro gefördert. "Lippe-Issel-Niederrhein" wird mit 2,7 Millionen Euro unterstützt, "Niederrhein - natürlich lebendig" mit 2,3 Millionen und "Börde trifft Ruhr" ebenfalls mit 2,7 Millionen.
Die Mittel stammen aus dem europäischen ELER-Programm (Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes).
Infos unter www.umwelt.nrw.de und www.rvr-online.de (Unterpunkt Europa).

Pressekontakt: NRW-Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Pressestelle, Wilhelm Deitermann, Telefon: 0211/4566-719, E-Mail: wilhelm.deitermann@mkulnv.nrw.de

22.05.2015, Metropole Ruhr, Verkehr, Vermischtes

Kreis Unna will Kennzeichen "LH" wieder einführen

Kreis Unna (idr). Neben "LÜN" soll bald ein weiteres Alt-Kennzeichen im Kreis Unna sein Revival feiern: Am 23. Juni entscheidet der Kreistag über die Wiedereinführung des Kennzeichens "LH" für Lüdinghausen.
Zum Altkreis Lüdinghausen gehörten vor der kommunalen Gebietsreform u.a. die Städte Werne und Selm sowie Altlünen. Der Rechtsnachfolger Lüdinghausens ist der Kreis Coesfeld. Mit ihm wird der Kreis Unna eine entsprechende Vereinbarung für die Vergabe der Kennzeichen abschließen.
Das Bundesverkehrsministerium muss aber zuvor die Genehmigung für das gemeinsame "LH"-Kennzeichen der beiden Kreise erteilen.

Pressekontakt: Kreis Unna, Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Telefon: 02303/27-1013, E-Mail: constanze.rauert@kreis-unna.de

22.05.2015, Oberhausen, Metropole Ruhr, NRW, Verkehr, Vermischtes

Oberhausen installiert StreetPong-Ampeln - Spiel verkürzt Wartezeit für Fußgänger

Oberhausen (idr). In Oberhausen wird jetzt an der Ampel "gedaddelt". Die Stadt testet in einem Modellprojekt sogenannte StreetPong-Ampeln. An einer sehr belebten Kreuzung im Stadtteil Sterkrade wurden die Fußgänger-Überwege mit einem kleinen Touchscreen im Taster ausgestattet. Während der Rot-Phasen kann der Wartende nun über diesen Mini-Bildschirm mit seinem Gegenüber spielen. StreetPong basiert auf dem Computerspiele-Klassiker "Pong" aus dem Jahre 1972, bei dem ein virtueller "Ball" zwischen zwei Spielern hin und her gespielt wird.
Gespielt wird nur während der Rotphasen. So sollen Fußgänger motiviert werden, diese Phasen abzuwarten. Tests in Hildesheim haben gezeigt, dass der Anteil der Fußgänger, die bei Rot über die Straße gehen, durch den Einsatz des Spiels tatsächlich sinkt. Vor der Installation waren 60 "Rotläufer" pro Tag zu verzeichnen, während der Testphase nur noch elf.
Entwickelt wurden die StreetPong-Ampeln von Studenten aus Hildesheim. Mittlerweile gibt es zwölf Geräte, vier hängen in Oberhausen.
Infos unter streetpong.info

Pressekontakt: Stadt Oberhausen, Pressestelle, Martin Berger, Telefon: 0208/825-2041

22.05.2015, Haltern, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Richtfest auf dem ersten Bauabschnitt des Römerparks Aliso

Haltern (idr). Halbzeit für die Rekonstruktion eines römischen Lagers in Haltern am See: Gestern feierte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe Richtfest am Rohbau der Holz-Erde-Mauer und der Torbauten im geplanten Römerpark Aliso. Wo sich das Heer für die Eroberung der Gebiete entlang der Lippe einquartierte, entsteht derzeit eine originalgetreue Rekonstruktion der Lagerbefestigung. Die Baumaßnahme ist der Auftakt für den geplanten Römerpark Aliso.
2007 wurde die Realisierung des Parks beschlossen. Nach umfangreichen Vorarbeiten, Ausgrabungen und Untersuchungen erfolgte im April 2012 der erste Spatenstich. Seit Herbst 2014 laufen die konkreten Arbeiten für die ersten Bauwerke. Weitere Arbeiten wie die Herrichtung der Freianlagen, Fußwege, Zäune und Beleuchtung sollen bis Oktober abgeschlossen werden. Geplant ist die offizielle Eröffnung von Holz-Erde-Mauer und Torbau für den Spätsommer. Dieser erste Abschnitt des Römerparks kostet insgesamt ca. 1,2 Millionen Euro.

Pressekontakt: LWL, Pressestelle, Frank Tafertshofer, Telefon: 0251/591-235, LWL-Archäologie für Westfalen, Katja Burgemeister, Telefon: -8921, E-Mail: presse@lwl.org

22.05.2015, Dortmund, Duisburg, Essen, Fröndenberg, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hagen, Hattingen, Lünen, Schwelm

Land kürt neue "Orte des Fortschritts" in der Metropole Ruhr

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Metropole Ruhr bekommt 15 neue "Orte des Fortschritts". Die Landesministerien für Wissenschaft, Wirtschaft und Städtebau vergeben die Auszeichnung an Einrichtungen, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden. Insgesamt wurden heute 31 neue Fortschritts-Orte gekürt, darunter Forschungsinstitutionen, Unternehmen, Umweltschutzorganisationen, Kommunen und Bürgerinitiativen.
Im Ruhrgebiet werden in diesem Jahr ausgezeichnet: das Technologiezentrum Dortmund, die Sambia-AG der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule in Gladbeck für ihre Schulpartnerschaft mit Afrika, die Evangelische Gemeinde Witten/Herdecke für den offenen Treffpunkt für Wohnungslose "Luthers Waschsalon" in Hagen, die Initiative ArbeiterKind.de NRW an der Uni Duisburg-Essen, die Stadt Hattingen mit dem Zentrum für Bürgerschaftliches Engagement, die Uni Duisburg-Essen für "Chance hoch 2 - Programm für Bildungsaufsteiger/-innen", die Stadt Dortmund für den Masterplanprozess Energiewende, das Familienbündnis Fröndenberger für Fröndenberger, die Stadt Schwelm mit dem Ehrenamtlichen Sozialdienst, das Gesundheits-Pädagogische Zentrum und Therapiezentrum Schwelmer Modell GmbH, das Institut Arbeit und Technik Gelsenkirchen, das Geothermiezentrum Bochum, die Wirtschaftsförderung und IHK Dortmund mit CargoBike-Dortmund, der Verein Multikulturelles Forum Lünen und PACT Zollverein.
Mehr Informationen unter: www.ortedesfortschritts.nrw.de

Pressekontakt: NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Pressestelle, Telefon: 0211/896-4790, E-Mail: presse@miwf.nrw.de

22.05.2015, Essen, Mülheim, Freizeit, Tourismus

RVR eröffnet Lückenschluss zwischen Rheinischer Bahn und Grugatrasse

Essen/Mülheim (idr). Freie Fahrt mit dem Rad von der Universität Duisburg-Essen bis zur Ruhr: Der Regionalverband Ruhr (RVR) schließt die Lücke zwischen den Radwegen "Rheinische Bahn" und "Grugatrasse". Er hat die alte Bahntrasse von der Kreuzung Kaldenhoverbaum/Böhmerstraße in Essen bis zum Frohnhauser Weg in Mülheim an der Ruhr zur 1,4 Kilometer langen Rad- und Wanderstrecke ausgebaut. Am nächsten Donnerstag, 28. Mai, wir die Strecke feierlich eröffnet.
Der Anschluss an die Grugatrasse ist Bestandteil des Ausbaus der ehemaligen Güterbahntrasse "Rheinische Bahn". Im Rahmen dieses Projekts soll ein 21 Kilometer langer Rad- und Wanderweg vom Essener Universitätsgelände über Mülheim an der Ruhr bis zum Rheinpark in Duisburg entstehen. Der Essener Abschnitt von der Segerothstraße bis zum Kaldenhoverbaum ist bereits seit 2011 fertiggestellt.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Essens Bürgermeister Rudolf Jelinek, Mülheims Bürgermeisterin Ursula Schröder und RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow eröffnen nächsten Donnerstag, 28. Mai, 12 Uhr, das Verbindungsstück. Gleichzeitig informieren sie über den weiteren Ausbau der Rheinischen Bahn in Richtung Mülheim Hauptbahnhof. Treffpunkt ist der Radwegeeinstieg an der Kreuzung Kaldenhoverbaum/Böhmerstraße in Essen. Bitte geben Sie unter pressestelle@rvr-online.de Nachricht, ob Sie an dem Pressetermin teilnehmen.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de

22.05.2015, Herten, Recklinghausen, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Barrierefreie Exkursion zum Gipfel der Halde Hoheward

Herten/Recklinghausen (idr). Barrierefrei zum Gipfel: Am Samstag, 30. Mai, 14 Uhr, bietet das Besucherzentrum Hoheward wieder eine Führung für Menschen mit Handicap an. Die Teilnehmer bezwingen den Gipfel der Halde Hoheward im Kleinbus. Oben genießen sie den Ausblick auf die Metropole Ruhr. Außerdem weisen erfahrene Gästeführer sie in die Funktionsweise des Horizont-Observatoriums ein.
Die Kosten für die Haldenführung betragen 12,50 Euro pro Person. Verbindliche Anmeldungen unter Telefon: 02366/181160 oder unter besucherzentrum-hoheward@rvr-online.de sind notwendig. Treffpunkt ist das Besucherzentrum Hoheward, Werner-Heisenberg-Straße 14, 45699 Herten (Navi: Ewaldstraße 261).
Das Besucherzentrum Hoheward ist eine Einrichtung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Kooperation mit den Städten Herten und Recklinghausen.
Infos: www.landschaftspark-hoheward.de

Pressekontakt: Besucherzentrum Hoheward, Linda Feige, Telefon: 02366/18116-23, E-Mail: besucherzentrum-hoheward@rvr-online.de

22.05.2015, Essen, Umwelt, Vermischtes

Industrienatur-Exkursion auf der Schurenbachhalde

Essen (idr). Vögel, Schmetterlinge und Libelle, aber auch Pflanzen aus aller Welt haben die Schurenbachhalde in Essen zurückerobert. Die Natur auf dem ehemaligen Industriegelände lernen die Teilnehmer einer zweistündigen Exkursion auf der Route Industrienatur kennen, zu der RVR Ruhr Grün am Sonntag, 31. Mai, 11 bis 13 Uhr, einlädt. Treffpunkt ist die Infotafel an der Autobahnunterführung an der Emscherstraße in Altenessen-Nord. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Haus Ripshorst, Telefon: 0208/88334-83, E-Mail: infozentrum-elp@rvr-online.de

22.05.2015, Witten, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Industrienatur-Exkursion auf der Zeche Nachtigall

Witten (idr). Zwischen alten Stollen und Zechenanlagen hat sich die Natur ihr Terrain im Muttental zurückerobert. Dieser Industrienatur mit heimischen und zugewanderten Wildpflanzen, Reptilien oder auch Greifvögeln kommen Teilnehmer einer Tour auf der Route Industrienatur am Sonntag, 31. Mai, auf die Spur. Unter der Leitung von RVR Ruhr Grün erkundet die Gruppe rund zwei Stunden lang das Areal.
Los geht es um 15 Uhr im Museumsfoyer des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall, Nachtigallstraße 35, 58452 Witten. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Haus Ripshorst, Telefon: 0208/88334-83, E-Mail: infozentrum-elp@rvr-online.de

22.05.2015, Haltern, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Mit dem Förster auf Sprach-Expedition durch die Haard

Haltern (idr). "Als das Luder dem Sonntagsjäger durch die Lappen ging" - wer diesen Satz verstehen möchte, sollte sich der Exkursion mit RVR-Förster Kersten Blaschczok am Sonntag, 31. Mai, anschließen. Bei dem Spaziergang durch die Haard deckt er Skurilles aus der deutschen Sprache auf und gewährt Einblicke in die Sprache der Jäger und Förster. Dabei kommt er auch so mancher alltäglichen Redewendung auf die Spur.
Die rund 90-minütige Tour startet um 11 Uhr am Forsthof Haard, Recklinghäuser Straße 291, 45721 Haltern. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Forsthof Haard, Telefon: 02364/9203-0